Page 12 - AKTUELLE AUSGABE KEMPENKOMPAKT
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       und hatten Bock auf tollen Sport. Es war
       wirklich ein Fest für alle, ein Großevent wie
       man es sich wünscht. Überall waren Aktio-
       nen und Sponsoren-Stände“. Und das alles
       in der berauschenden Mailänder City: mit
       dem beeindruckenden Dom und zentra-
       len Platz, der bekannten Galerie und Ein-
       kaufspassage „Galleria Vittorio Emanuele
       II“ aus dem 19. Jahrhundert direkt neben
       dem Mailänder Dom, malerischen Vierteln
       und einer Architektur zwischen Gotik und
       Zukunftsvision. Besser und harmonischer
       hätte der Olympia-Start für die Kempener
       Freunde nicht klappen können.

                Den Ahornblättern
          Crosby und McDavid ganz nah

       Am Donnerstag wurde dann endlich der
       Eishockeytraum wahr. Für das 16.40 Uhr-
       Spiel Kanada gegen Tschechien hatte man
       sich gute Plätze gesichert und es ging via
       Metro zur flammneuen, 14.000 Zuschauer
       fassenden Santaguilia-Arena. Dann fiel der
       erste Puck beim Anpfiff aufs Eis und den
       drei Eishockey-Experten vom Niederrhein
       ging das Herz auf. „Wir schauen alle viel
       NHL-Eishockey im Fernsehen. Das Ganze
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       aber Live zu sehen war der Wahnsinn. Alles
       ist so schnell und der Antritt auf Skates von
       einem Connor McDavid oder das Gesamt-
       paket von Physis, Schuss und Technik eines
       Nathan MacKinnon ist wirklich unfass-
       bar“, so Richard Wefers. Tore der Weltstars
       gab es auch zu bestaunen. Am Ende siegte
       Kanada mit 5:0-Toren gegen Tschechien,
       immerhin Weltmeister von 2024. Nach
       Spielschluss wurde es ein wenig hektisch,
       denn für das zweite Spiel des Tages muss-
       ten die Kempener die Arena wechseln. Es
       ging zur Milano Rho Ice Hockey Arena,
       eine kleinere Spielstätte (6.500 Zuschauer),
       die auf dem Messe-Areal der Stadt eigens
       und temporär für das Turnier geschaffen
       wurde. Aber auch dieser Shuttle war, wie
       alles, top in der Umsetzung. Diesmal konn-
       te man sogar den deutschen Kufen-Cracks
       die Daumen drücken, denn man wurde
       Augenzeuge der Partie Deutschland gegen
       Dänemark. Dass die Deutschen um Topstar
       Leon Draisaitl und dem in Viersen gebore-
       nen NHL-Star Tim Stützle mit 3:1-Toren
       siegten,  rundete das  begeisternde  Eisho-
       ckey-Gesamterlebnis noch positiver ab.
       Viel Zeit zum Ausruhen gab es nach dem
       rappelvollen ersten Eishockeytag nicht.
       Auch Freitag stand bereits um 12.10 Uhr
       das erste Spiel des Tages auf dem Pro-
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